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Kieferorthopädische Fachpraxis Dr. Matthias Hartung

Herbst 2019 – Fest oder lose? Zahn­spangen im Vergleich

Zahnspangen sind die vielseitigsten Behandlungsgeräte in der Kieferorthopädie – sie eignen sich für die Korrektur von nahezu allen Zahn- bzw. Kieferfehlstellungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei werden zwei Hauptkategorien unterschieden: herausnehmbare („lose“) und feste Zahnspangen.

Herausnehmbare Zahn­spangen

Herausnehmbare Zahnspangen bestehen aus Kunststoff und Drahtelementen. Sie werden in der Frühbehandlung oder zu Beginn der kieferorthopädischen Therapie bei Kindern eingesetzt, um das Kieferwachstum zu beeinflussen – beispielsweise kann ein zu schmaler Oberkiefer mit ihrer Hilfe verbreitert werden. Auch Bewegungen einzelner Zahngruppen sind möglich. Darüber hinaus können lose Zahnspangen als Retentionsgerät genutzt werden, um ein bereits erreichtes Behandlungsergebnis zu sichern.

Funktionskieferorthopädische oder aktive Geräte

Bei herausnehmbaren Zahnspangen wird zwischen aktiven und funktionskieferorthopädischen Geräten (FKO-Geräten) unterschieden. Aktive Apparaturen üben durch integrierte Federn oder Dehnschrauben leichten mechanischen Druck aus und bewirken so eine Veränderung der Zahn- und Kieferstellung.

FKO-Geräte hingegen nutzen die natürlichen Kräfte der Mundmuskulatur, die z. B. beim Schlucken entstehen, zur Korrektur – die Zahnspange gibt dabei durch ihre Form die Richtung vor. Auf diese Weise werden gesunde Funktionsmuster wie das richtige Kauen, Schlucken und Atmen trainiert und eine optimale Zahn-, Kiefer- und Gesichtsentwicklung unterstützt.

Wichtig für den Erfolg: regel­mäßige Trage­zeiten!

Für jede herausnehmbare Zahnspange gilt: Sie muss regelmäßig und ausreichend lange getragen werden, denn nur so ist eine Beeinflussung der Kiefer- und Zahnstellung möglich. Zur Zahnpflege, zum Sport oder zum Essen müssen die Spangen herausgenommen werden.

Feste Zahnspangen

Mit festen Zahnspangen werden mittlere bis schwere Zahnfehlstellungen behandelt. Sie können z. B. Zähne aus dem Kiefer heraus bzw. zu weit herausgewachsene Zähne in den Kiefer zurück bewegen. Zudem ist es möglich, Zähne verschieben oder falsch ausgerichtete Zähne zu drehen.

Feste Zahnspangen bestehen aus Brackets, die auf die Zähne geklebt werden, und einem Behandlungsbogen (Draht), der an den Brackets befestigt wird. Der Bogen übt über die Brackets Druck auf die Zahnreihen aus und bewegt sie so in die gewünschte Position.

Unauffällige Behandlung möglich

Die moderne Kieferorthopädie bietet heute verschiedene Bracketvarianten: klassische, selbstligierende (Bogen wird ohne Ligaturen, also ohne Gummis oder Drähte, direkt im Bracket befestigt), sehr kleine (Minibrackets) oder durchsichtige Brackets (Keramikbrackets). Auch eine Befestigung auf der Innenseite der Zähne (lingual) ist möglich.

Bei Fragen zur Behandlung mit festen oder herausnehmbaren Zahnspangen beraten wir Sie gerne.

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